„Russland wird sich dafür einsetzen, dass die Verhandlungen auch weiterhin intensiv geführt werden und dass man auf jeden Fall die vereinbarte Frist einhält und auf eine weitere Verlängerung verzichten“, so Rjabkow. Die "G5+1" (Russland, die USA, Großbritannien, Frankreich, China und Deutschland) sowie der Iran hatten sich im November 2013 in Genf darauf geeinigt, ein Abkommen vorzubereiten, das einen ausschließlich friedlichen Charakter des iranischen Atomprogramms sowie die Aufhebung der gegen den Iran verhängten Sanktionen garantiert. Das Abkommen, das zum 24. November 2014 ausgearbeitet werden sollte, ist noch nicht fertiggestellt und es gibt lediglich einen „Zwischenplan“. Die Seiten haben die Frist für die Verhandlungen bis Ende Juni 2015 verlängert.